Topspiel um die Spitze: SG Flensburg-Handewitt empfängt SC Magdeburg

SG Flensburg-Handewitt – Saison 2018-2019 – Handball Bundesliga – EHF Champions League – Foto: SG Flensburg-Handewitt
SG Flensburg-Handewitt – Saison 2018-2019 – Handball Bundesliga – EHF Champions League – Foto: SG Flensburg-Handewitt

Die SG Flensburg-Handewitt stellte im Oktober einen neuen vereinsinternen Startrekord auf.

Sie führt die DKB Handball-Bundesliga mit noch nie erreichten 20:0 Punkten an. Jetzt ist diese stolze Bilanz ernsthaft gefährdet. Es geht im Spitzenspiel gegen den Verfolger SC Magdeburg.

31.10.2018 – PM SGFH / TIME / Frank Zepp:

Der Traditionsverein aus Sachsen-Anhalt schaltete erst vor zwei Wochen die SG Flensburg-Handewitt im DHB-Pokal mit 31:28 Toren aus. „Noch einmal wollen wir nicht gegen den SCM verlieren“, betonte Johannes Golla. „Wir kennen nun den Gegner und wissen, was wir besser machen müssen, damit diesmal die Kleinigkeiten für uns sprechen.“

Der Kreisläufer war einer von nur fünf Akteuren, die in der letzten Woche in der Duburghalle und in der Flensburg Akademie trainierten. Laufen, Kraft, etwas Handball und vor allem Abschalten war die Devise für die Heimschläfer. „Etwas Luft holen, Zeit für die Familie haben und mal kaum über Handball nachdenken, tat gut“, glaubt Maik Machulla. Der SG-Trainer empfing am Dienstagvormittag auch fast alle Nationalspieler zum gemeinsamen Training. Nur Benjamin Buric hatte Pech: Eine Flugverbindung war gestrichen worden, seine Ankunft verzögerte sich um 24 Stunden. Sonst kehrten alle planmäßig zurück, und es gab keine neuen Verletzungen zu beklagen. Magnus Röd hatte schon vor der Leipzig-Partie eine Muskelverletzung am Oberschenkel erlitten. „Er hat nicht mit der Mannschaft trainiert“, erklärte Maik Machulla. „Bei ihm müssen wir abwarten und dürfen kein Risiko eingehen.“

SG Flensburg-Handewitt beschäftigte sich mit der Pokalpartie

Diesmal begann der Coach schon zwei Tage vor dem Spiel mit der Video-Besprechung. Sonst analysiert er immer mehrere Begegnungen, jetzt bot es sich an, die erst zwei Wochen alte eigene Begegnung mit dem SC Magdeburg in den Vordergrund zu stellen. „Die Eindrücke sind noch frisch“, findet Maik Machulla. „Da können wir gut durchgehen, was den Spielern lag und was weniger.“ Es gehe aber nur um Kleinigkeiten, da die SG Flensburg-Handewitt auch vor zwei Wochen ein sehr passables Spiel geboten habe. „Wir müssen die Achse mit Marko Bezjak und Albin Lagergren besser auf dem Schirm haben. Und dann wünsche ich mir noch mehr Konsequenz und Kaltschnäuzigkeit beim Abschluss.“ Kurzum: Es ist alles angerichtet für das absolute Topspiel der DKB Handball-Bundesliga.

Statistik:

62 Mal standen sich beide Teams gegenüber. Bislang gewann die SG Flensburg-Handewitt 33 Mal, die Magdeburger gingen 25 Mal als Sieger vom Feld. Das Torverhältnis lautet 1.686:1.627.

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