Thüringer HC gegen Neckarsulmer Sport Union mit Kantersieg

Thüringer HC - Handball Saison 2018-2019 - Bundesliga - EHF Champions League - Foto: Thüringer HC
Thüringer HC – Handball Saison 2018-2019 – Bundesliga – EHF Champions League – Foto: Thüringer HC

Handball Bundesliga: Am sechsten Spieltag bezwang der Thüringer HC die Neckarsulmer Sport Union in der Salzahalle mit 35:21 (16:9) Toren.

Beim Gastgeber Thüringer HC erzielte Iveta Luzumova 9 (6) Treffern die meisten Tore, während Louisa Wolf mit 6(3) Toren die erfolgreichste Werferin bei der Neckarsulmer SU war. Ann-Cathrin Giegerich im THC-Tor bot eine solide Leistung mit 18 Paraden, davon ein gehaltener Strafwurf.

28.10.2018 – PM THC / TIME / Frank Zepp:

Nach der deutlichen Niederlage in der Champions League gegen die Übermannschaft aus Györ sollte nun in der Bundesliga ein Sieg folgen, um die weiße Weste zu wahren. Den ersten Wurf der Gäste wehrte Ann-Cathrin Giegerich im Thüringer Tor ab, auf der Gegenseite scheiterte Lydia Jakubisova, in ihrem 200. Bundesliga Spiel für den Thüringer HC am Pfosten. Erst nach fünf Minuten gelang Iveta Luzumova der erste Treffer zum 1:1. Bis zur zehnten Minute (3:2) sahen die Zuschauer ein ausgeglichenes Spiel mit wenig Toren und vielen Pfosten- und Lattentreffern. Nun erhöhte der Thüringer Handball Club das Tempo und setzte sich innerhalb von drei Minuten auf 6:2 ab.

Darauf reagierte der Gäste-Trainer Pascal Morgant mit einer Auszeit. Die Abwehrreihen dominierten jetzt auf beiden Seiten das Spiel, so dass es wenig Zählbares gab. Im Angriff häuften sich bei den Gastgeberinnen die technischen Fehler und Fehlwürfe. Das gefiel Herbert Müller gar nicht und er bat in der 20. Minute (8:5) zum Team-Timeout. In der 23. Minute hielt Ann-Cathrin Giegerich den ersten Gäste-Siebenmeter, im Tempogegenstoß erhöhte dann Krisztina Triscsuk auf 10:5. Der Thüringer Handball Club konnte sich jetzt durch leichte Treffer bis zur 26. Minute auf 13:6 absetzen. In die Halbzeitpause ging es mit einem verdienten, aber hart erkämpften 16:9.

Den ersten Treffer der zweiten Halbzeit erzielte Josefine Huber nach einem Kempa-Anspiel von Alexandra Mazzucco. In der 34.Minute traf Emily Bölk zur ersten Zehn-Tore-Führung des Spiels (20:10). Die nächsten Minuten spielten beide Mannschaften in Unterzahl, da es einige Zeitstrafen gab. Der Angriffsdruck der Gastgeberinnen nahm nun merklich zu, die Abwehr von Neckarsulm wackelte bedenklich.Neckarsulm wackelte bedenklich. Deshalb war Pascal Morgant in der 38.Minute (24:10) zur nächsten Auszeit gezwungen. Der Thüringer HC machte weiter Druck und endlich klappten auch die Schüsse aus der zweiten Reihe. Nach 43.Minuten (26:13) nahm Herbert Müller seine zweite Auszeit. Den ersten Treffer der zweiten Halbzeit erzielte Josefine Huber nach einem Kempa-Anspiel von Alexandra Mazzucco. In der 34.Minute traf Emily Bölk zur ersten zehn Tore Führung des Spiels (20:10). Die nächsten Minuten spielten beide Mannschaften in Unterzahl, da es einige Zeitstrafen gab. Der Angriffsdruck der Gastgeberinnen nahm nun merklich zu. Trotz zahlreicher ausgelassener Großchancen lag der THC in der 50.Minute mit 31:18 deutlich in Führung. Ann-Cathrin Giegerich konnte sich in der zweiten Halbzeit einige Male mit starken Paraden auszeichnen, besonders die Würfe aus dem Rückraum parierte sie. In der 54. Minute, beim Stand von 32:18 folgte die dritte Auszeit der Neckarsulmer Sportunion, denn es war nun auf beiden Seiten Sand ins Abwehrgetriebe geraten.

Die Fehlwürfe beider Mannschaften übertraf die Anzahl der Tore bei Weitem. Im ersten Angriff nach der Auszeit erhielt Josefine Huber ihre dritte Zeitstrafe und musste mit der Roten Karte auf der Tribüne Platz nehmen. Nach fast fünf torlosen Minuten verwandelte Iveta Luzumova auch ihren sechsten Strafwurf zielsicher zum 34:18 (56. Minute). Am Ende der Partie wurde der Thüringer Handball Club seiner Favoritenrolle gerecht und war nach holprigem Start der klare 35:21 Sieger.

Stimmen zum Spiel:

Pascal Morgant (NSU): Es war ein verdienter Sieg des THC. Das Negativste aus unserer Sicht sind die 14 Tore Minus, aber ansonsten haben meine Mädchen super gekämpft. Es war sicher kein Top-Spiel für Herbert Müllers Mannschaft, sie mussten sich diesen 14 Tore-Sieg auch erkämpfen.
Herbert Müller (THC): Wir wollten heute endlich mal eine gute zweite Halbzeit spielen. Das ist uns gelungen, nachdem wir in der ersten Hälfte zu viele klare Chancen liegen gelassen haben. Es war auf beiden Seiten ein flottes Spiel und hat den Zuschauern ganz sicher gut gefallen. Ich konnte heute alle Spielerinnen einsetzen, bis auf die angeschlagene Meike Schmelzer. Unser Ziel muss es nun sein, dass wir zwei konstante Halbzeiten auf die Platte bekommen.

Statistik:

Thüringer HC: Jana Krause, Ann-Cathrin Giegerich; Saskia Lang 1, Jovana Sazdovska 4, Alexandra Mazzucco 2, Meike Schmelzer, Krisztina Triscsuk 5, Alicia Stolle 4, Iveta Luzumova 9/6, Emily Bölk 3, Ina Großmann 3, Lydia Jakubisova 3, Josefine Huber 1
Neckarsulmer Sport-Union: Nicole Roth, Valeriya Gorelova; Selina Kalmbach 3, Louisa Wolf 6/3, Trixi Hanak, Ana Pavkovic 4, Svenja Kaufmann, Sina Denise Namat, Ljubica Pavlovic 1, Seline Ineichen, Nele Reimer 2, Irene Espinola Perez 5, Simona Stojkovska

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.