Elfer-Geschenk brachte Lok Leipzig noch Remis

1. FC Lok Leipzig vs. Berliner AK - Bruno-Plache-Stadion am 13.09.2019 - Foto: SPORT4FINAL
1. FC Lok Leipzig vs. Berliner AK – Bruno-Plache-Stadion am 13.09.2019 – Foto: SPORT4FINAL

Fußball Regionalliga, 8. Spieltag: Der 1. FC Lok Leipzig musste sich vor 3.095 Zuschauern im Bruno-Plache-Stadion mit einem leistungsgerechten 2:2-Remis gegen den Berliner AK begnügen.

Die Gäste hätten in der ersten Halbzeit deutlicher führen müssen und der Gastgeber dominierte nach dem Elfmeter-Geschenk und dem 2:2-Ausgleich die Begegnung. Eine sehr durchwachsene Schiedsrichterleistung (Vorteilsauslegung, Beurteilung Fouls und Bestrafung) trübte den Gesamteindruck der Partie.

13.09.2019 – TIME Sport News LIVE / Frank Zepp:

Liga-Mit-Favorit 1. FC Lok Leipzig kam gut ins Match – agierte aber in der gefährlichen Angriffszone zu umständlich und unpräzise. Mitte der ersten Hälfte erarbeiteten sich die Berliner Gäste mehrere hochkarätige Torchancen, von denen nur eine zur 0:1-Führung genutzt wurde. Zweimal scheiterte Siebeck (19. und 29.) kläglich freistehend vor Lok-Torhüter Wenzel. Der Gastgeber schaffte nach einem Eckball noch das glückliche Unentschieden zur Halbzeit.

Loks Abwehrschwächen an diesem Abend nutzte der Berliner AK wiederum nach der Pause zur erneuten Führung aus. Danach dominierte der Ballbesitz-Fußball der „Loksche“ und brachte im Konter einen unberechtigten Foulstrafstoß, der eher keiner war. Im weiteren Verlauf zeigten sich die Hausherren spielerisch und physisch überlegen, ohne den Siegtreffer zu erzielen.

Stimmen:

Björn Joppe (Teamchef 1. FC Lok Leipzig): „Ein verdientes Ergebnis für beide Mannschaften. Die Präzision im Angriff fehlte uns in der ersten Halbzeit. Das 0:1 war ein kleiner Nackenschlag. Bis zum 2:2 haben wir viele 50/50-Zweikämpfe nicht für uns entschieden. Den Elfmeter sehe ich anders. Den Elfmeter kann man aus meiner Sicht geben. Man muss bedenken, dass unser Spieler mit hohem Tempo anläuft und beim Berliner der Arm draußen war. Der Schiedsrichter hätte pfeifen können oder nicht und hat zu unserem Glück gepfiffen. Danach waren wir die bessere Mannschaft. Wir wollten die Tabellenführung und waren gallig. Wir sind weiter ungeschlagen.“

Dirk Kunert (Trainer Berliner AK): „Ich bin vom Ergebnis enttäuscht. In der ersten Halbzeit haben wir ganz gut gespielt. Wir haben das 0:2 und 0:3 nicht gemacht und gehen nur mit Remis in die Pause. Der Elfmeter war ein Witz und ein Geschenk. Insgesamt geht das Ergebnis in Ordnung. Für uns war mehr drin.“

Statistik:

1. FC Lok Leipzig vs. Berliner AK 2:2 (1:1)
Tore: 0:1 Kargbo (22.), 1:1 Schulze (45.), 1:2 Merkel (54.), 2:2 Schinke (72. – Elfmeter)

Aufstellungen:

1. FC Lok Leipzig (3-5-2): Wenzel; Zickert, Wolf, Heynke; Schulze, Salewski, Soyak (60. Misch), Schinke, Senic (60. Pannier); Ziane, Steinborn (49. Mvibudulu)
Berliner AK (4-4-2): Kühn; Siemann, Kauter, Gerlach, Mylnikowski; Brandt, Küc, Cigerci (63. Michel), Merkel (88. Cakmak); Kargbo, Siebeck
Zuschauer: 3.095 im Bruno-Plache-Stadion

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