Handball EM 2020: Deutschland souverän gegen Polen

Handball WM 2019 - Deutschland - DHB Männer: Hinten von links: Physiotherapeut Reinhold Roth, Physiotherapeut Sven Raab, Jannik Kohlbacher, Patrick Wiencek, Finn Lemke, Steffen Fäth, Hendrik Pekeler, Steffen Weinhold, Teammanager Oliver Roggisch. Mitte: Teamarzt Dr. Kurt Steuer, Fabian Wiede, Niclas Pieczkowski, Tim Suton, Franz Semper, Fabian Böhm, Martin Strobel, Christian Prokop. Unten: Teamkoordinator Volker Schurr, Patrick Groetzki, Tobias Reichmann, Silvio Heinevetter, Dario Quenstedt, Andreas Wolff, Matthias Musche, Uwe Gensheimer, Co-Trainer Alexander Haase. Foto: Sascha Klahn/DHB
Handball EM 2020 – Deutschland – DHB Männer: Hinten von links: Physiotherapeut Reinhold Roth, Physiotherapeut Sven Raab, Jannik Kohlbacher, Patrick Wiencek, Finn Lemke, Steffen Fäth, Hendrik Pekeler, Steffen Weinhold, Teammanager Oliver Roggisch. Mitte: Teamarzt Dr. Kurt Steuer, Fabian Wiede, Niclas Pieczkowski, Tim Suton, Franz Semper, Fabian Böhm, Martin Strobel, Christian Prokop. Unten: Teamkoordinator Volker Schurr, Patrick Groetzki, Tobias Reichmann, Silvio Heinevetter, Dario Quenstedt, Andreas Wolff, Matthias Musche, Uwe Gensheimer, Co-Trainer Alexander Haase. Foto: Sascha Klahn/DHB

Handball EM 2020 QualifikationDer WM-Vierte Deutschland besiegte sehr souverän Polen mit 26:18 (13:10) Toren in der Qualifikation zur Handball EHF EURO 2020.

Nach einer qualitätsärmeren ersten Halbzeit wurde das Team von Bundestrainer Christian Prokop seiner Favoritenrolle sportlich überlegen gerecht. Zum „Man of the Match“ avancierte Patrick Groetzki.

10.04.2019 – SPORT4FINAL / Frank Zepp:

Handball EM 2020 Qualifikation: Eine qualitativ sehr durchwachsene erste Halbzeit des Gastgebers Polen und des WM-Vierten Deutschland. Die Gegensätze: Polen mit 9 technischen Fehlern und das Team von Bundestrainer Christian Prokop mit 5 Treffern nach Tempo-Gegenstößen. Ansonsten standen beim deutschen Team die bekannten Schwächen im Positionsangriff und eine gute Deckungsarbeit zu Buche.

Torhüter Wolff hielt einen Siebenmeter bei 2:2 in der 7. Minute. Die junge, neu formierte polnische Mannschaft agierte höchst engagiert und kam durch Einzelaktionen zu Torerfolgen. Torhüter 4:3 Paraden. Technische Fehler 9:6. Gegenstoß-Tore (1. Welle) 1:5.

In der zweiten Halbzeit wurden die Leistungsunterschiede zwischen dem WM-Vierten Deutschland und einer entwicklungsfähigen polnischen Mannschaft, die nicht zur europäischen Spitze gehört, sehr deutlich. Ein souveräner deutscher Sieg stand am Ende auf der Anzeigetafel. Der Weg Deutschlands zur Europameisterschaft 2020 kann mit einem Sieg im Rückspiel am Samstag, 13. April, 14 Uhr, im ausverkauften Gerry-Weber-Stadion in Halle/Westfalen perfekt gemacht werden.

Stimmen (Quelle: ARD):

Uwe Gensheimer: „Wir haben sehr gut in der Abwehr gestanden. Das war der Schlüssel zum Sieg mit den Gegenstoß-Toren. Es gab flüssige und hektische Phasen im Angriffsspiel.“

Christian Prokop: „Es war eine Prüfung für uns. Ich bin sehr zufrieden mit der Abwehr und dem Tempospiel heute. Wir haben noch Luft nach oben. Das Leistungsprinzip besteht bei der Nationalmannschaft. Man kann sich personell nie zwei Jahre vorher festlegen.“

Patrick Groetzki: „Wir konnten viele Gegenstöße laufen. Polen hat es uns auch leicht gemacht. Wir brauchen die kämpferische Abwehrarbeit. Dann haben wir gemerkt, es wird heute etwas. Polen gehört nicht zur Weltspitze. Es war kein Maßstab wie Frankreich oder Spanien.“

Silvio Heinevetter: „Wir haben uns erste Halbzeit ein bisschen schwer getan. Nach dem Spiel ist vor dem Spiel.“

Andreas Wolff: „Sag mir mal den Spieler, der froh ist, ausgewechselt zu werden. Verärgert war ich über die Bälle, die nicht meine waren.“

Statistik: Handball EM 2020 Qualifikation

Polen vs. Deutschland 18:26 (10:13)

Spielfilm: 2:1 (4.), 2:6 (12.), 7:8 (23.), 8:13 (29.), 10:13 (HZ) – 13:20 (43.), 17:22 (51.), 18:25 (57.), 18:26 (EST)

Man of the Match: Patrick Groetzki

Torhüter: 11:7 Paraden

Gegenstoß-Tore (1. Welle): 1:9

Technische Fehler: 15:10

Arena Gliwice

Das Aufgebot der deutschen Handball-Nationalmannschaft:

Silvio Heinevetter (Füchse Berlin), Andreas Wolff (THW Kiel); Uwe Gensheimer (Paris St. Germain), Marian Michalczyk (GWD Minden), Patrick Wiencek (THW Kiel), Tim Suton (TBV Lemgo Lippe), Fabian Wiede (Füchse Berlin), Hendrik Pekeler (THW Kiel), Steffen Weinhold (THW Kiel), Steffen Fäth (Rhein-Neckar Löwen), Patrick Groetzki (Rhein-Neckar Löwen), Kai Häfner (TSV Hannover-Burgdorf), Matthias Musche (SC Magdeburg), Fabian Böhm (TSV Hannover-Burgdorf), Jannik Kohlbacher (Rhein-Neckar Löwen), Paul Drux (Füchse Berlin)

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