Thüringer HC bei Spreefüxxe Berlin im DHB-Pokal-Achtelfinale

Herbert Müller - Thüringer HC - Foto: Hans-Joachim Steinbach
Herbert Müller – Thüringer HC – Foto: Hans-Joachim Steinbach

DHB-Pokal Achtelfinale: Der Thüringer HC tritt beim Zweitligisten Spreefüxxe Berlin an.

Nach Herbert Müller hatte es Losfee Heike Horstmann beim VfL in Oldenburg gut gemeint mit dem Thüringer HC.

29.10.2018 – PM THC / TIME / Frank Zepp:

Alle „Großen“ waren bereits aus dem Lostopf, als Herbert Müller nach Buspanne und Stau mit seiner Mannschaft verspätet in die Halle kam und gerade das Achtelfinale im DHB-Pokal ausgelost wurde. Mit den Spreefüxxen aus der Hauptstadt, die gegenwärtig mit einem ausgeglichenen Punkte-Konto auf Platz neun der Zweitliga-Tabelle positioniert sind, hat der Thüringer HC eine Pflichtaufgabe zum Einzug ins Viertelfinale des DHB-Pokals zu lösen.

Zuletzt haben die Berlinerinnen ihr Auswärtsspiel bei der besser platzierten SG H2Ku Herrenberg knapp mit 21:20 gewonnen. Eine lange Busfahrt steht schon wieder am kommenden Montag an, wenn es für den Thüringer HC zum Champions League Rückspiel zum Titelverteidiger nach Györ geht.

Bunt gemischt ist gerade das Aufgaben-Spektrum des Thüringer HC mit Bundesliga, Nationalmannschafts-Regionallehrgang, EHF Champions League und DHB-Pokal. Mit 11 Pflichtspielen ist das erste Viertel der Saison vorbei. Mit Platz eins in der Bundesliga-Tabelle ist der Thüringer HC im Soll, aber Herbert Müller mahnte zu Recht, dass der THC mit Ausnahme von Buxtehude gegen die Spitzenteams Bietigheim, Metzingen, Leverkusen oder Dortmund noch gar nicht gespielt hat. Das eigentlich für den 7. Bundesliga-Spieltag vorgesehene Gipfeltreffen beim Verfolger SG BBM Bietigheim wurde wegen der englischen Wochen bei der EHF Champions League auf den 23. Januar ins nächste Jahr verlegt.

Vor der Europameisterschafts-Pause trifft der Thüringer HC nur noch am 8. Spieltag (Mittwoch, 14. November) zuhause auf Borussia Dortmund. Das stört ein wenig den Rhythmus, zumal in der Champions League der Thüringer HC gerade in argen Schwierigkeiten steckt, und das Ziel, Erreichen der Hauptrunde wohl in weite Ferne gerückt ist. Dennoch versprach Herbert Müller: „Und wenn es noch so aussichtslos scheint, wir geben nichts auf, wir kämpfen bis zum Schluss.“

In Berlin will der THC Selbstvertrauen tanken, alle gesunden Spielerinnen sollen Einsatzzeiten bekommen und wie zuletzt gegen Neckarsulm spielen. Da hat die Mannschaft mal eine bessere zweite als erste Halbzeit gespielt, aber es lief längst nicht alles rund, wie es nicht nur Herbert Müller sehen will.

Zuletzt hatte die Thüringer Mannschaft sowohl in den Champions League-Spielen als auch im Bundesligaspiel in Blomberg in den zweiten 30-Minuten arge Konzentrations-Schwächen offenbart. Der Favorit will in Berlin auf dem Weg ins FINAL4 Ende Mai in Stuttgart, eine Runde weiter kommen. Im Viertelfinale der besten Acht kann dann immer noch ein großer Brocken kommen. Am Weiterkommen des deutschen Meisters am kommenden Mittwoch zweifelt wohl niemand.

Zum Kader: Bis auf die Langzeitverletzte Beate Scheffknecht, die in Kürze an beiden Füßen operiert wird, und Anne Hubinger, die immer noch nicht schmerzfrei nach ihrer schweren Verletzung zu Beginn der Vorsaison ist, werden alle Spielerinnen am Reformationstag dabei sein. Meike Schmelzer hatte zuletzt Beschwerden mit einer Knie-Entzündung und wird deshalb noch geschont.

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