Leichtathletik WM 2019: Highlights Tag 10. Mihambo mit Gold

Leichtathletik WM 2019 - Malaika Mihambo - Foto: © Getty Images for IAAF
Leichtathletik WM 2019 – Malaika Mihambo – Foto: © Getty Images for IAAF

Leichtathletik WM 2019: Mit einigen bemerkenswerten Ausnahmen – Christian Taylor, Shelly-Ann Fraser-Pryce, Conseslus Kipruto – löste diese Weltmeisterschaft eine neue Welle im Sport aus.

Die Deutsche Malaika Mihambo ist sicherlich dabei, nachdem sie den größten Sprung seit drei Jahren geschafft hat, um den Weitsprung mit 7,30 Meter zu gewinnen.

Die Höhepunkte des zehnten Tages bei der IAAF Leichtathletik Weltmeisterschaft in Doha (Katar).

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07.10.2019 – PM IAAF / TIME Sport News / Frank Zepp:

Leichtathletik WM 2019: Mihambos Sieg war nicht ohne Spannung, nachdem sie sich nach einem mittelmäßigen ersten Versuch mit einem übertretenen zweiten Sprung auf die dritte Runde vorbereitete. Als sie die Landebahn hinunter sprintete und in den Sandkasten sprang, hatte Mihambo den Wettbewerb gewonnen. Jeder ihrer letzten drei legalen Sprünge (7,30; 7,09; 7,16 Meter) hätte den Titel gesichert. Die Ukrainerin Maryna Bekh-Romanchuk holte sich die Silbermedaille (6,92 Meter) und die Nigerianerin Ese Brume (6,91 Meter) erkämpfte Bronze.

Leichtathletik WM 2019 - Joshua Cheptegei - Foto: © Getty Images for IAAF
Leichtathletik WM 2019 – Joshua Cheptegei – Foto: © Getty Images for IAAF

Joshua Cheptegei aus Uganda gewann im März beim World Cross Country in Dänemark das als härteste Rennen der Welt geltende Rennen und musste in Doha auf die gleichen Ressourcen zurückgreifen, um seinen ersten 10.000-Meter-Weltmeister-Titel zu holen. Dieses Rennen stand für Cheptegei im Mittelpunkt, seit er vor sechs Monaten diesen Triumph errungen hatte. In der anschließenden Pressekonferenz erläuterte er seine Absichten: „Mein Ziel ist es, die Strecke für die nächsten fünf oder sechs Jahre zu dominieren.“

Doch Cheptegei musste erneut hart durchhalten, als der Äthiopier Yomif Kejelcha auf diese Distanz trat, um ihn bis zur Zielgeraden heraus zu fordern. Cheptegei überquerte die Ziellinie in 26:48,36 Minuten – der zweitschnellsten Zeit in der Geschichte der Weltmeisterschaft – und der Weltrekordhalter Kejelcha in 26:49.34 Minuten – in seinem zweiten Versuch auf dieser Strecke. Auch Kenias Rhonex Kipruto, der erst 19-jährige U20-Weltmeister, verdiente sich Edelmetall und holte Bronze mit 26:50,32 Minuten. Mit allen drei Männern unter 23 Jahren ist die Zukunft des Distanzlaufs gesichert.

Der Kenianer Timothy Cheruiyot wartete nicht darauf, dass ihn jemand um den 1.500-Meter-Titel herausforderte. Er ging direkt nach vorne und schoss vom Feld weg. Von da an sahen sie nur noch seine Fersen. Bei der Glocke hatte er einen Vorsprung von 25 Metern. Das hochkarätige Feld konnte in der letzten Runde nicht in seine Nähe kommen. Cheruiyot streckte sich in 3:29,26 Minuten aus und gewann mit mehr als zwei Sekunden Vorsprung. Silber ging an den algerischen Londoner Weltmeister von 2012, Taoufik Makhloufi, in 3:31,38 Minuten und Bronze an Hallen-Europameister Marcin Lewandowski in einem polnischen Rekord von 3:31,46 Minuten.

Leichtathletik WM 2019 - Anderson Peters - Foto: © Getty Images for IAAF
Leichtathletik WM 2019 – Anderson Peters – Foto: © Getty Images for IAAF

Das letzte Wurfereignis, der Speerwurf der Männer, war ebenfalls dramatisch. Der 21-jährige US-College-Meister von Grenada, Anderson Peters, war verärgert, als er seinen ersten Weltmeister-Titel holte und in der vierten Runde den Speer auf 86,89 Meter schleuderte. Sein engster Herausforderer Magnus Kirt aus Estland konnte den Wettkampf nicht beenden, nachdem er sich nach seinem fünften Versuch am Wurfarm verletzte, holte sich aber dennoch das Silber (86,21 Meter) vor dem Deutschen Johannes Vetter (85,37 Meter).

Leichtathletik WM 2019 - Johannes Vetter - Foto: © Getty Images for IAAF
Leichtathletik WM 2019 – Johannes Vetter – Foto: © Getty Images for IAAF

Über die 100-Meter-Hürden, bei denen die Amerikanerin Nia Ali das Rennen ihres Lebens bestritt, um die Weltrekordhalterin und Teamkollegin Kendra Harrison und die Diamond League-Gewinnerin Danielle Williams aus Jamaika zu besiegen. Ali, die zweifache Hallenweltmeisterin, stieg mit 12,34 Sekunden auf Platz 9 in die Top Ten Liste aller Zeiten auf und gewann ein hart umkämpftes Finale zwischen Harrison (12,46) und Williams (12,47). Es war einer von drei Siegen für das US-Team in der letzten Nacht, denn beide 4 mal 400 Meter Staffeln dominierte die USA.

Leichtathletik WM 2019 - Nia Ali - Foto: © Getty Images for IAAF
Leichtathletik WM 2019 – Nia Ali – Foto: © Getty Images for IAAF

Das US-Team führte mit 14 Goldmedaillen und insgesamt 29 Medaillen die Medaillen-Wertung an. Kenia wurde Zweiter (fünf Goldmedaillen, insgesamt 11 Medaillen) und Jamaika Dritter (drei Goldmedaillen, 11 Medaillen).

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