Györi Audi ETO KC mit Titel-Hattrick nach Crunchtime-Thriller

Handball EHF Final4 Finale - HC Rostov-Don vs. Györi Audi ETO KC - Foto: SPORT4FINAL
Handball EHF Final4 Finale – HC Rostov-Don vs. Györi Audi ETO KC – Foto: SPORT4FINAL

Handball Champions League EHF Final4 Budapest 2019 – Finale: Titelverteidiger Györi Audi ETO KC gewann verdient gegen HC Rostov-Don ein nicht hochklassiges Finale mit 25:24 (15:11) Toren. Für den ungarischen Meister bedeutete dies einen Titel-Hattrick und die Krönung zur seit Jahren besten Vereinsmannschaft der Welt.

HC Rostov-Don kam besser in die Begegnung, um in der Crunchtime der ersten Halbzeit erheblich in Rückstand durch eigene Fehler zu geraten. Der alte und neue Titelträger Györi Audi ETO KC dominierte die zweite Halbzeit und lag bis zum 25:21 in der 53. Minute klar auf Siegkurs. Dann gelang Györ kein Treffer mehr und in einer hektischen Schlussphase mit Zeitstrafen hatte Rostov-Don den letzten Wurf, den Grimsbö hielt.

Györi Audi ETO KC rettete sich mit Hilfe der enthusiastischen Fans ins Erfolgsziel. HC Rostov-Don scheiterte an zu vielen eigenen Fehlern sowie einer schwächeren Leistung der polnischen Unparteiischen Joanna Brehmer und Agnieszka Skowronek, die keine Gleichbehandlung beider Teams beim Strafmaß und Zeitspiel auf die Platte brachten.

Als beste Torschützin der Champions-League-Saison wurde Linn Jorum Sulland (Vipers Kristiansand) mit 89 Treffern geehrt. Kari Aalvik Grimsbö (Györi Audi ETO KC) erhielt die Auszeichnung als MVP des EHF Final4.

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SPORT4FINAL-Redakteur Frank Zepp berichtet live vom EHF Final4 aus Budapest.

12.05.2019 – SPORT4FINAL LIVE / Frank Zepp:

Handball EHF Final4 Budapest 2019 – Finale: Der „Außenseiter“ HC Rostov-Don dominierte die ersten zwanzig Minuten bis zur 10:8-Führung gegen Györi Audi ETO KC in einer nicht hochklassigen Begegnung. Sehr effizient im Angriff und mit einer schnellfüßigen Abwehr wurde dem Titelverteidiger sehr stark begegnet. Aber danach nahmen die technischen Fehler und Zeitstrafen bei Rostov-Don zu. Györi Audi ETO KC nutzte diese Schwächephase seinerseits mit einer Leistungssteigerung zur siegreichen Crunchtime mit einem 1:7-Lauf in den letzten zehn Minuten.

Die polnischen Schiedsrichterinnen pfiffen bei russischen Fouls kleinlicher und mit Bestrafung gegenüber Fouls des Titelverteidigers. Trotzdem ging Györ mit einer verdienten Führung in die Halbzeitpause. Wurfeffizienz 55:68 Prozent. Torhüter 4:3 Paraden. Technische Fehler 8:4. Gegenstoß-Tore 1:0. Strafminuten 8:4. Fehlwürfe (am Tor vorbei) 3:2. Beste Torschützen: Managarova 3, Vyakhireva 3 – Görbicz 4, Amorim 3, Bodi 3.

Die zweite Halbzeit begann mit einer sicher gehaltenen Führung durch Györi Audi ETO KC. Bis in die Schlussphase konnte ein Vorsprung zwischen drei und fünf Toren gehalten werden. Cornelia Nycke Groot griff im Gegenstoß von Julia Managarova in deren Wurfarm und erhielt nach Videobeweis glatt Rot. Eduarda Amorim musste nach drei Zeitstrafen das Feld verlassen. Auch Rostovs-Torhüterin Pessoa wurde mit zwei Minuten bestraft. Am Ende wurde es richtig spannend, weil in den letzten sieben Minuten kein Treffer gelang. Rostov-Don besaß in der Schlusssekunde den letzten Wurf, den Grimsbö entschärfte.

Statistik:

HC Rostov-Don vs. Györi Audi ETO KC 24:25 (11:15)

Spielfilm: 5:5 (7.), 9:7 (15.), 10:8 (20.), 11:11 (25.), 11:15 (HZ) – 13:18 (35.), 16:21 (42.), 19:22 (45.), 21:25 (53.), 23:25 (59.), 24:25 (EST)

Woman of the Match: Lois Abbingh 

Beste Torschützinnen: Abbingh 7, Managarova 5, Makeeva 5 – Amorim 7, Görbicz 6, Oftedal 3

Wurfeffizienz: 59:62 Prozent

Torhüter: 10:10 Paraden

Technische Fehler: 13:11

Strafminuten: 12:12

Rot: Groot (37. grobes Foulspiel) und Amorim (60. 3. Zeitstrafe)

Zuschauer: 12.500 in Papp Laszlo Sportarena Budapest

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