HC Leipzig bezwang HV Chemnitz deutlich

Lucy-Marie Kretzschmar - HC Leipzig vs. HV Chemnitz - Handball dritte Liga - Foto: HC Leipzig
Lucy-Marie Kretzschmar – HC Leipzig vs. HV Chemnitz – Handball dritte Liga – Foto: HC Leipzig

Handball, Dritte Liga, 8. Spieltag: Der HC Leipzig gewann mit 34:25 Toren vor der aktuellen Saison-Rekord-Kulisse von 860 Zuschauern gegen den HV Chemnitz. Es war der 8. Sieg im 8. Saison-Match.

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19.11.2018 – PM HCL / SPORT4FINAL / Frank Zepp:

Nach einer guten Startphase und der schnellen 4:0-Führung tat sich die Mannschaft des HC Leipzig allerdings über weite Strecken der ersten Halbzeit schwer gegen die offensive Deckung der Gäste, so dass diese über die Stationen 5:2 und 7:6 beim Stand von 9:9 ausgleichen konnten. Mit einem Zwischenspurt kurz vor der Pause und sehenswerten Tempo-Gegenstößen gelang dem HC Leipzig die 17:12-Halbzeit-Führung.

Nach dem Seitenwechsel erwischten die Gastgeberinnen den besseren Start. Die Halbzeit-Ansprache schien Wirkung zu zeigen und schnell zog man mit einem 5:2-Lauf auf 22:14 davon. Beim Stand von 25:18 nach gut 45 Spielminuten entwickelte sich dann die Brüderstraße zu einem wahren Tollhaus. Zwei Zeitstrafen in einer Aktion gegen Francisca Buth und Jaqueline Hummel sorgten für eine 4:6-Unterzahl und die Partie hätte nochmal eng werden können. Doch die verbleibenden blau-gelben Spielerinnen wehrten sich nach Kräften und gewannen die ungleiche Situation mit 2:0 und die Brüderstraße stand geschlossen hinter dem Team, so dass beim 28:18 die Endscheidung gefallen war.

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Da sich bis zum Schlusspfiff nicht mehr viel am Verlauf der Partie änderte, leuchtete nach 60 Minuten ein 34:25-Heimspielerfolg an der Anzeigetafel der Brüderhölle und die zwei Punkte im innersächsischen Derby waren eingefahren.

Trainer Jacob Dietrich freute sich sichtlich über die zwei Punkte, lobte einmal mehr die Moral und den Teamgeist seiner Mädels und war aber insgesamt nicht ganz zufrieden mit dem Auftritt seiner Mannschaft: „Wir haben es nach den guten Startphasen in beiden Halbzeiten verpasst, den Sack schneller zu zumachen. Daran müssen wir weiter arbeiten. Auch in der Abwehr waren wir heute in einigen Phasen zu nachlässig und inkonsequent. Wenn man aber sieht, wie die Mädels nach dem Ausgleich zum 9:9 weiter Vollgas geben und füreinander da sind, dann ist das einfach ein gutes Zeichen und eine gute Basis. Wahnsinn war natürlich heute einmal mehr die Unterstützung von den Rängen. Als wir unsere zwei Tore in doppelter Unterzahl gemacht haben, habe ich gedacht, die Halle fliegt auseinander. Einfach toll und ein ganz großes Dankeschön dafür.“

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