SG BBM Bietigheim und Thüringer HC mit Kantersiegen

Kim Naidzinavicius - SG BBM Bietigheim - Foto: Marco Wolf
Kim Naidzinavicius – SG BBM Bietigheim – Foto: Marco Wolf

SG BBM Bietigheim gewann Südderby gegen die Schwaben Hornets Ostfildern.

Spielführerin Kim Naidzinavicius erzielte 8 Treffer.

Thüringer HC bezwang VfL Oldenburg.

11.10.2018 – PM Vereine / SPORT4FINAL / Frank Zepp:

Die SG BBM Bietigheim gewann mit 24:34 (9:17) Toren am 4. Spieltag der Handball Bundesliga Frauen (HBF) ungefährdet bei den Schwaben Hornets Ostfildern. Die Zuschauer in der Nellinger Sporthalle sahen eine ansprechende Partie, welche die Bietigheimerinnen aufgrund einer starken ersten Halbzeit deutlich für sich entscheiden konnten. Beste Werferin auf Seiten der Gäste war Spielführerin Kim Naidzinavicius mit 8 Treffern.

Nach einer staubedingten Verspätung kamen die Bietigheimerinnen erst 45 Minuten vor Anpfiff am Spielort an. Dementsprechend wurde der Spielbeginn zehn Minuten nach hinten verschoben. Dennoch erwischten die Bietigheimerinnen einen guten Start und gingen durch Fie Woller und zwei Treffern von Luisa Schulze schnell mit 1:3 in Führung.

Daraufhin kamen die Hornets zurück, konnten wenig später zum 3:3 ausgleichen. Kim Naidzinavicius per Siebenmeter und Anna Loerper mit zwei Toren brachten die SG BBM Bietigheim mit 3:6 in Front. Eine Auszeit der Gastgeber folgte, nach der jedoch die SG BBM einen Gang höher schaltete und in Folge auf 4:10 erhöhte. Die Hornets stachen daraufhin selten zu und Bietigheim baute den Vorsprung kontinuierlich aus. Beim Spielstand von 9:17 ging es schließlich in die Pause.

Gedanklich wahrscheinlich schon beim Champions League-Spiel am Sonntag verschlief die SG BBM die ersten fünf Minuten im zweiten Abschnitt komplett. Den ersten Treffer erzielte zwar Angela Malestein, doch Nellingen antwortete auf beeindruckende Weise mit drei Treffern in Folge zum 12:18. Daraufhin nahm SG-BBM-Cheftrainer Martin Albertsen die notwendige Auszeit, nach der die Gastgeberinnen jedoch weiter machten wie davor und bis auf 16:19 herankamen.

Die Bietigheimerinnen fingen sich jedoch wieder, verteidigten nun besser und zogen auf 17:24 davon. Rückhalt in dieser Phase für die Bietigheimer war Valentyna Salamakha, die nun im Tor stand und gleich drei Siebenmeter halten konnte. Dennoch blieb es eine spielerisch zerfahrene zweite Halbzeit. Nellingen konnte nicht mehr heran kommen und Bietigheim erzielte weiter Treffer um Treffer. 24:34 lautete schließlich der Endstand.

SG-BBM-Coach Martin Albertsen sagte nach dem Spiel: „Wir haben gut angefangen, zurecht geführt und zu Beginn der zweiten Halbzeit nachgelassen und den Gegner stark gemacht. Nellingen hat das in dieser Phase gut gemacht. Letztendlich haben wir dann aber verdient gewonnen.“

Tore: Naidzinavicius 8, Malestein 7, Woller 6, Loerper 6, Braun 3, Schulze 2, van der Heijden 1, Rozemalen 1

Für die SG BBM Bietigheim steht am nächsten Sonntag, den 14. Oktober, das erste Heimspiel in der EHF Champions League an. Um 18 Uhr ist das europäische Top-Team CSM Bukarest in der Ludwigsburger MHP Arena zu Gast.

Bereits zum zweiten Mal in dieser Saison standen sich der deutsche Pokalsieger und der deutsche Meister in einem Pflichtspiel gegenüber, das der Thüringer Handball Club deutlich mit 25:36 gewann.

Beste Torschützin des THC war Emily Bölk mit 11 Treffern. Auf Seiten des Gastgebers war Angie Geschke erfolgreichste Werferin mit 5 Toren.

Nach einem Stau kamen die Thüringerinnen erst kurz vor dem geplanten Spielbeginn in Oldenburg an, so dass der Anwurf um 40 Minuten verschoben werden musste. Aus diesem Grund wurden bereits vor der Partie die Begegnungen der dritten Runde des DHB-Pokales der Frauen ausgelost. Die Glücksfee Heike Horstmann, Co-Trainerin der Nationalmannschaft, bescherte dem Thüringer Handball Club ein Auswärtsspiel beim Elften der zweiten Frauen-Handball-Liga, den Füchsen Berlin.

Statistik:

VfL Oldenburg: Julia Renner, Annamaria Ferenczi; Lisa-Marie Fragge, Laura Kannegiesser, Kim Birke 3, Lina Genz, Isabelle Jongenelen 2, Jane Martens, Jenny Behrend 4, Angie Geschke 5/2, Kristina Logvin 2, Cara Hartstock 1, Helena Mikkelsen 4, Myrthe Schoenaker 3/1, Ann-Kristin Roller 1

Thüringer HC: Jana Krause, Kristy Zimmerman, Ann-Cathrin Giegerich; Saskia Lang, Jovana Sazdovska, Alexandra Mazzucco 1, Meike Schmelzer 3, Krisztina Triscsuk 1, Alicia Stolle 3, Iveta Luzumova 10/1, Emily Bölk 11/2, Ina Großmann 1, Lydia Jakubisova 6, Julia Redder, Josefine Huber

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