SG BBM Bietigheim verlor bei FTC Rail-Cargo Hungaria unter Wert

Karolina Kudlacz-Gloc - 14. Oktober 2018 - Handball EHF Champions League - SG BBM Bietigheim vs. CSM Bukarest - Foto: SG BBM Bietigheim
Karolina Kudlacz-Gloc – 14. Oktober 2018 – Handball EHF Champions League – SG BBM Bietigheim vs. CSM Bukarest – Foto: SG BBM Bietigheim

Handball EHF Champions LeagueDie SG BBM Bietigheim unterlag nach einem temporeichen und in der Endphase hitzigen Match bei FTC Rail-Cargo Hungaria mit 30:33 (13:17) Toren.

Die SG BBM Bietigheim agierte spielerisch auf Augenhöhe und verlor jeweils in der Crunchtime beider Halbzeiten den möglichen Punkt oder sogar den Sieg. Zu viele eigene technische Fehler und Schwächen im Abwehrbereich auf den Halbpositionen brachte das Albertsen-Team um den verdienten Punkte-Lohn.

„Als Woman of the Match“ entschied Aniko Kovacsics die Begenung „fast“ im Alleingang. Die österreichischen Schiedsrichter boten keine überzeugende Leistung.

Die SG BBM Bietigheim würde mit einem Heim-Sieg am kommenden Wochenende gegen Kristiansand in der Hauptrunde der Königsklasse stehen.

04.11.2018 – SPORT4FINAL / Frank Zepp:

Handball EHF Champions League, Vorrunde, 4. Spieltag:

1. Halbzeit: Bietigheim dominierte erst und verlor klar die Crunchtime

Der deutsche Vizemeister kam gut in die Partie und dominierte leicht in den ersten zwanzig Minuten. Bis zum 12:12 (24.) lag eine Gäste-Führung zur Halbzeit im Bereich des Möglichen. Aber Budapest nutzte fortan die Deckungsschwächen auf den Halbpositionen in der Bietigheimer Abwehr und agierte über die schnellen und quirligen Rückraum-Spielerinnen Kovacsics (6 Tore) und Hafra (5) wesentlich effizienter im Angriff. Salamakha hielt sogar zwei Siebenmeter, aber im SG-Positionsangriff wurden entweder die Chancen nicht genutzt oder technische Fehler begangen. Es war mehr drin für die SG BBM Bietigheim. Wurfeffizienz 71:57 Prozent. Torhüter 7:3 Paraden. Technische Fehler 4:8. Gegenstoß-Tore (1. Welle) 0:1.

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2. Halbzeit: Bietigheim auf Augenhöhe – wiederum Crunchtime und Match verloren

Die zweite Hälfte war fast ein Abbild der ersten Halbzeit. Bietigheim spielte und kämpfte und zeigte eine Leistungssteigerung in Abwehr und Angriff bis zur 50. Minute. Zuvor hätte das Albertsen-Team bereits in der 45. Minute ausgleichen können, aber Visser scheiterte mit Strafwurf an Torhüterin Biro. Malestein brachte Bietigheim erstmals mit 26:27 (50.) in Führung und „gefühlt“ schien sich die Matchwende anzubahnen. Der deutsche Vizemeister stand sich dann wieder selber auf den Füßen und „produzierte“ drei technische Fehler ausgerechnet in der Crunchtime und Malestein scheiterte an Biro per Siebenmeter bei 29:27 (56.). Schulze verkürzte in Überzahl auf 31:30 (59.). Budapest machte den Sack durch die überragende Kovacsics (15 Tore, davon 9 nach der Pause) zu. Ein Punkt war für die SG BBM Bietigheim insgesamt drin. Torhüter 5:6 Paraden. Technische Fehler 4:3. Gegenstoß-Tore (1. Welle) 1:1.

Statistik: EHF Champions League

FTC Rail-Cargo Hungaria vs. SG BBM Bietigheim 33:30 (17:13)

Spielfilm: 2:4 (5.), 6:8 (12.), 9:10 (18.), 13:12 (24.), 15:13 (28.) 16:12 (HZ) – 21:16 (36.), 25:22 (43.), 26:27 (50.), 30:27 (56.), 31:30 (59.), 33:30 (EST)

Woman of the Match: Aniko Kovacsics

Beste Torschützen: Malestein 6, Naidzinavicius 5, Kudlac-Gloc 5 – Kovacsics 15, Hafra 7

Wurfeffizienz: 67:57 Prozent

Torhüter: 12:9 Paraden

Technische Fehler: 8:11

Gegenstoß (1. Welle): 1:2

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